Was willst du mal werden?

Berufswünsche von Wölflingen aus dem Jahr 2000 und heute und was aus ihnen wurde.

Von Ulrike.
trombone65 (PhotoArt Laatzen) CC-BY-ND 2.0

trombone65 (PhotoArt Laatzen) CC-BY-ND 2.0

Seit Generationen wird Kindern und Jugendlichen immer wieder die Frage nach dem Berufswunsch gestellt. Jeder von uns hat sie schon mal gehört und vermutlich mehr oder weniger überzeugt beantwortet. So auch die Wölflinge der Stämme Voortrekker, Wikinger und Weiße Rose im Jahr 2000. Unterscheiden sich diese Wünsche von denen der Wölflinge 2014? Und was ist heute aus den Wölflingen von damals geworden? Diesen Fragen will ich nachspüren. Die Wölflinge der Meuten vom Stamm Voortrekker und Wikinger haben mir ihre Zukunftswünsche verraten, die Wünsche aus dem Jahr 2000 konnte ich im Laru „1025 Gesichter“ entnehmen und drei dieser Wölflinge von damals habe ich gefragt: „Was bist du geworden?“ (mehr …)

Ein Traum von einem Lied

„Bei all der Romantik und Sehnsucht in unserem Liedgut kommen Träume häufig vor.“ 

Von kison.
(c) Oliver Tewes

(c) Oliver Tewes

Natürlich fielen mir sofort Helden deiner Träume oder auch Hester Jonas ein. Aber in anderen Liedern wie z. B. Ich möcht mit einem Zirkus ziehen kommt das Wort „Traum“ äußerst selten vor. Häufiger finden wir das Motiv Träumen eher beiläufig wie in Trio di mali („Traumschwere Worte fallen“), Nachts steht Hunger („starr in unserm Traum“) oder Heute hier, morgen dort („Manchmal träume ich schwer“). Sie stehen bei all diesen Liedern nicht im Fokus, sondern erzeugen eine bestimmte Stimmung, dienen als Basis für eine Geschichte (Lillies). Oft stehen sie auch in scharfem Gegensatz zur Realität, wobei die Wirklichkeit der Traumwelt in einigen vorgezogen wird (Wach nun auf). (mehr …)

Der Baum der Kristalle

Eine Anleitung für das Durchführen einer Traumreise findest du in Lisas Artikel Mach es dir gemütlich und schließe deine Augen.

(c) Tom Rosenthal

(c) Tom Rosenthal

Begib dich nun in Gedanken in deine Phantasiewelt. Stell dir vor, du sitzt auf einer kleinen Düne am Meer. Du spürst den warmen Wind ganz leicht über deine Haut streichen — ganz sanft und weich. Du kannst die Meeresluft riechen — ein ganz leichter Salzgeruch steigt in deine Nase — von Weitem hörst du die Möwen rufend über das Meer streichen — wenn du nach oben schaust, kannst du sie sehen wie sie vom Wind getragen werden — dein Gesäß formt den Sand zu einer bequemen Kuhle — gedankenverloren lässt du den Sand der Düne durch deine Finger rieseln — du schaust dabei ruhig und gelassen zu — spürst dabei den Sand und nimmst den Geruch deiner Umgebung wahr — die Sonne wärmt dich — du spürst ihre warmen Strahlen auf deiner Haut — dein Atem geht ruhig und entspannt — ein und aus. (mehr …)

Mach es dir gemütlich und schließe deine Augen

Eine Traumreise.

Von Lisa.
(c) Robert Abel

(c) Robert Abel

Einatmen. Abschalten. Die Gedanken ziehen lassen. Wie einen Luftballon, der langsam, ganz langsam am Horizont immer kleiner wird.

Schön wär’s. Stattdessen piept mein Handy, es hupen Autos vor der Tür und meine Gedanken springen zwischen gestern Abend, der Planung meines 30sten Geburtstags und der banalen Frage, was ich heute Abend mit dem versalzenen Reis von vorgestern noch kochen könnte. Es ist nicht, dass ich wirklich dauernd zu viel zu tun hätte, ich komme nur nicht zur Ruhe. Innerlich. Selbst wenn ich nur still da sitze, kreisen und fliegen meine Gedanken, spielen Fangen miteinander.

 

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Begleiter zu uns selbst

Ein Interview zum Thema Traumdeutung

Von Anne.
(C) Anne Wächter

(C) Anne Wächter

Anne und Antonija haben sich vor sechs Jahren in Berlin durch das Studium der Sozialen Arbeit kennen gelernt. In stundenlangen Gesprächen quatschten sie über alles Mögliche, auch über Antonijas Interesse an Träumen, dem Universum und welchen Einfluss all das auf unser Leben hat. Nachdem das Thema dieser laru-Ausgabe feststand, bat Anne Antonija um ein Interview.

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Das Klartraum-Experiment

Mit Klarträumen wird Unmögliches möglich, aber nur im Traum. Ein bewusstes Experiment.

Von Jan-Georg.
Schlafexperiment_Karin Jung

(c) Karin Jung

„Wir erschaffen und nehmen unsere Welt gleichzeitig war und unser Verstand macht das so gut, dass wir nicht einmal merken das es passiert. Das erlaubt uns in den Prozess einzusteigen.“ So erklärt uns Leonardo DiCaprio in dem sehr empfehlenswerten Film „Inception“ das Prinzip des Klartraums. Die Vorstellung, das Drehbuch für die eigenen Träume zu schreiben, klingt unglaublich. Im Traum erleben wir, im Gegensatz zum Tagtraum, das Geschehen als absolut real. „Träume fühlen sich immer real an, während wir sie träumen. Erst wenn wir aufwachen, fällt uns auf, dass irgendetwas seltsam war.“ Diese logischen Schwachstellen sind es, die den Klartraum so faszinierend machen, denn es ist gerade dieses Abweichen von der Realität, die es Klarträumenden möglich machen, nicht nur die eigenen Wünsche zu auszuleben, sondern auch physikalische und moralische Grenzen außer Kraft zu setzten. Wie Spiderman Gebäude erklimmen, fliegen wie ein Vogel oder einfach mal dem Chef ordentlich in die Weichteile treten: Unsere Träume sind ein freier Ort, vielleicht sogar der freieste überhaupt. Es gibt keine Regeln, kein richtig oder falsch und keine Kontrollen.

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Wovon wollen wir träumen…

Sechs Antworten zum Thema Träume

von Ulrike
(c) Anika_Grünberg

(c) Anika_Grünberg

1. Was ist ein Traum?

Eine eindeutige Definition des Traums an sich ist nur schwierig zu geben. In der psychologischen Praxis werden Träume definiert als „die psychische Aktivität während des Schlafes“ (Schredl 2007). Ein Traum ist demnach die Erinnerung an diese Aktivität. Träume werden nach Schlafphasen eingeteilt. Einschlafträume sind meist eine Fortführung der Gedanken während des Einschlafens und werden in der Regel vergessen. (mehr …)

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