Ein Interview zum Schweigen

von Fredi

„Schweigen ist ein dynamischer innerer Zustand und nicht die Abwesenheit von Aktivität. Schweigen ist genau wie die reine Achtsamkeit eine passive Reinigung des Geistes, weil das Denken unterbrochen ist, die messbare Zeitbewegung sich dadurch von allein beruhigt und in die Empfindung von Zeitlosigkeit übergeht. Das ist die Schwelle eines fließenden Übergangs von der Bindung an Endliches zum Sein in der Unendlichkeit.

CC0Das Schweigen wird in den meisten mystischen Traditionen als Unterstützung für den Geist empfohlen, damit Unruhe und konditioniertes Denken überwunden und losgelassen werden können. Gleichzeitig ist das Schweigen eine Selbstoffenbarung der ersten Wirklichkeit.“

(Simon-Wagenbach, Helga (2007): Vollende, was du bist – Der integrale Weg. Ohne Ort: Theseus. S. 108 & 109)

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Ein Stamm, zwei Stämme, ein Horst: Die Geschichte der Weißen Kohte

Die Geschichte der Weißen Kohte

von daddy (Frank Helmut)
(c) Tom Rosenthal

(c) Tom Rosenthal

Daddy war als Pfadfinder und Schulleiter des Gymnasiums Kreuzheide an der Entstehung der Pfadfindergruppen in Wolfsburg von Anfang an beteiligt. Er gibt uns neben einem kurzen historischen Überblick (siehe Kasten) in diesem Interview auch einen persönlichen Einblick, wie er die Geschichte der Weißen Kohte erlebt hat.

 

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Niemand will Bierreklame

Ein Interview mit Timo Barfknecht, Schatzmeister des Bundeslagers Weitwinkel 2013

Immenhausen, im September. Es ist etwas später geworden und wir sitzen auf der Schlafebene eines Sippenhauses. Gerade erst sind die Kettensägen des Technikteams verstummt, am Rand der Zeltwiese steht dafür inzwischen ein beachtlicher Unterstand für Stangenholz. Das Bula macht schon jetzt ganz sichtbar große Schritte vorwärts. (mehr …)

„Es muss eine Demokratisierung aller Lebensbereiche geben!“

Ein Gespräch mit dem Bundestagsabgeordneten Sven-Christian Kindler über Pfadfinder, junge Menschen und Politik.

laru: Was bedeutet für Dich „Pfadfinder sein“?

Sven: BiPi hat gesagt, dass wir PfadfinderInnen die Welt ein Stück besser hinterlassen sollen, als wir sie vorgefunden haben. Das ist der zentrale Grundsatz, nach dem PfadfinderInnen leben sollten: im Einklang mit der Natur und solidarisch in der Gemeinschaft zu leben und zu handeln. Was für mich das Pfadfindersein auszeichnet ist das, was wir auf Fahrt erleben: Herausforderungen und Probleme annehmen, mit ihnen gemeinsam als Gruppe produktiv umgehen – und trotzdem Spaß haben.

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„Mir ist wichtig, dass das, was wir tun, Leben positiv verändert…“

Ein Interview mit dem „Vater der JuLeiCa“ über den Wert der Kinder- und Jugendarbeit

laru: Was ist für Dich der oberste „Wert“ der Kinder- und Jugendarbeit?

Hans: Das Entscheidende ist für mich das, was die Jugendverbände in besonderer Weise tun: dass sie Kinder und Jugendliche für das Leben qualifizieren, dass sie ihnen die Chance geben, sich selbst bestmöglich zu entwickeln. Die Jugendverbände müssen von den Interessen der Kinder und Jugendlichen ausgehen und sich daran messen, ob das, was sie tun, Kindern und Jugendlichen auf ihrem weiteren Lebensweg hilft oder schadet. Das ist für mich der zentrale Basiswert. Der entfaltet sich dann  z. B. in Richtung Partizipation, Kooperationsfähigkeit, Selbstbewusstsein zu entwickeln usw..

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