Entfaltetes Selbst! – Selbst entfaltet?

von kison
(c) Mona Schütze

(c) Mona Schütze

Pfadfinden soll und will jedem jungen Menschen einen Raum zur Entfaltung des eigenen Selbst bieten. Das meine ich seit Jahren. Nun hat die laru-Redaktion mich angesprochen, einen Erfahrungsbericht zu schreiben zum Thema: Pfadfinden als Raum zur Selbstentfaltung. Mein erster Gedanke: „Ui, na mal schauen, was das wird.“ Und jetzt, da ich anfange zu schreiben, weiß ich auch noch nicht, was am Ende raus kommt.

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Die Ursprünge nicht aus den Augen verlieren

von Rasmus
(c) Kreuzknoten_Stefan Salich

(c) Kreuzknoten_Stefan Salich

Was heißt es für mich Pfadfinder zu sein? Für mich persönlich hat es immer bedeutet, sich frei zu fühlen. Frei zu fühlen von Zwängen, frei zu fühlen von Konventionen, frei zu fühlen von den alltäglichen Pflichten. Auf Fahrt hat es auch immer Entbehrung und teilweise Schmerzen bedeutet, aber das spielte keine Rolle.
Es bedeutet jedoch auch, sich stets an die Regeln zu halten, die wir alle für unsere Gemeinschaft aufgestellt und mit unserem Pfadfinderversprechen als verbindlich anerkannt haben. Einen Widerspruch in der Einhaltung dieser Regeln und der empfundenen Freiheit, habe ich darin allerdings nie gesehen. (mehr …)

Vielfalt – Eine Aufgabe für uns?!

von Anne
(c) Anne Wächter

(c) Anne Wächter

Inklusion, Rassismus, Antidiskriminierung, Gender Mainstreaming, … sind das wirklich alles Themen, mit denen wir uns in unserer Pfadiarbeit beschäftigen müssen? Wollen wir nicht einfach frei sein, wandern, schöne Lager und Fahrten erleben, anstatt uns mit Theorien rumzuschlagen? Müssen wir uns um diese Themen kümmern? Und wenn ja, wer genau soll das machen? Fragen über Fragen. Hier ist mein Versuch einer Antwort.

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Die Hände in Bewegung kriegen

Wunsch-Ausbildung statt Pflicht-Studium.

Von Jascha
(c) Laura Harder

(c) Laura Harder

„Warum denn eine Ausbildung! Du hast doch Abitur gemacht. Dir stehen alle Wege offen. Du könntest doch studieren!“.
Ich stehe auf meiner Abi-Entlassung. Gerade frisch gebackener Teil der „Elite von Morgen“. In einem schlecht sitzenden geliehenen Anzug, der an einigen unpassenden Stellen ziemlich eng sitzt. Aber mit einer schicken Fliege um den Hals. Neben mir steht ein anderer Abiturient aus meinem Jahrgang. Sein Anzug ist maßgeschneidert oder zumindest extra für ihn gekauft und seine Mutter will mir gerade erzählen, wie ich mein Leben leben soll. Ich nehme viele Gratulationen entgegen zu diesem großen Schritt in Richtung Erwachsensein, auch wenn ich mich nicht sonderlich erwachsen fühle. Und ich ernte viel Kritik. Wie ich meine allgemeine Hochschulreife wegwerfen und eine handwerkliche Ausbildung als Beginn meiner weiteren Laufbahn wählen kann.
Denn daraus habe ich das letzte halbe Jahr keinen Hehl gemacht. „Nein, ich will Tischler werden, es ist das, was mir Spaß macht.“ „ Aber kann man davon leben?“ (mehr …)

Verband der Pfadfinderinnen und Pfadfinder?!

Oder, warum wir Bund heißen

Von Jascha.
(c) Dorothee Schmidt

(c) Dorothee Schmidt

„Bund“ in der ursprünglichen Definition bedeutet, dass eine Gruppe sich aufgrund von Sympathie und Freundschaft bildet, denn „[d]as wesentliche Merkmal bündischer Gruppen war ihre Zusammensetzung aufgrund einer Sympathieauslese, also einer engen persönlichen Verbundenheit aller Mitglieder.“ (zitiert nach Böttcher, A.: Das junge Volk 5/1932, S.32) (mehr …)

Unsere Geschichte ist unser Fundament

Ein Einblick in das neue Landesarchiv

Von Pitt
Gemeinfrei

Gemeinfrei

Auf der Landesdelegiertenversammlung 2013 haben wir dem Landesverband unsere Idee eines niedersächsischen Landesarchives vorgestellt. Da sich viele noch nicht so richtig etwas unter einem Landesarchiv vorstellen konnten, möchte ich gerne die Gelegenheit nutzen, unsere gereifte Idee und die ersten, greifbaren Ergebnisse vorstellen. (mehr …)

Streit um die Ludwigstein

Die Burg, auf der Menschen in Tracht und Halstuch unerwünscht sind.

Von Matze
by_Achim Lückemeyer_pixelio.de

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Die Jugendburg Ludwigstein. Von vielen liebevoll „die Lu“ genannt, ist sie ein beliebtes Ziel von Pfadfindern, Wandervögeln und anderen Jugendbewegten mitten im nordhessischen Bergland, bekannt geworden auch durch Veranstaltungen wie das „Beräunertreffen“ und die „Burgwoche“. Doch seit November 2013 sind Besucher in Kluft auf der Burg unerwünscht. Wie kam es dazu? Und wie stehen wir als BdP zu dem Konflikt, dessen letzte Konsequenz diese unschöne Entscheidung ist?

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Pfadfinden als Zuschussbetrieb. Vom sanften Zwang der öffentlichen Hand

BuLa 2009_1 Jens Grolla 194Fördermittel durch Kommunen gelten als selbstverständlich, die Einnahmen werden von den Stämmen fest einkalkuliert, und eigentlich sind alle Beteiligten zufrieden. Oder versteckt sich dahinter nicht doch eine unfreiwillige Abhängigkeit?

Von Moritz

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Nebenjob Pfadfinder?

eurosVor- und Nachteile von Aufwandsentschädigungen für ehrenamtliche Engagierte für unsere Verbandskultur.

Von Thorsten

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Keine Zeit?

Abitur nach 12 Jahren, verschulte Studiengänge, Druck von zusätzlichen Qualifikationen – der Stress scheint uns zu erdrücken und lässt die freie Zeit, in der wir uns bei den Pfadfindern engagieren können schwinden – dabei müssen wir müssen uns einfach nur mal frei machen.

Von Kison

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