Von überall sind wir gekommen

Internationale Begegnungen auf dem Landespfingstlager.

von Maria, Filip, Niklas und Elma

Jurtenabend_Niklas KrügerWir stehen im Kreis und singen das Regenbogenlied. Das LaPfiLa 2015 ist offiziell eröffnet. Klar, wie sollte ein LandesPfingstLager sonst eröffnet werden. Doch während ich die WAGGGS-Fahne hochziehe, fällt mein Blick auf die Fahne der Ukraine – und auch die tschechische Fahne flattert leise im Wind. Vielleicht ist doch nicht alles „wie immer“… 

Fragen, Fragen, Fragen

Nachdem wir uns entschieden hatten internationale Pfadfinder als Gäste auf dem LaPfiLa 2015 zu empfangen, taten sich zunächst eine Vielzahl an Fragen auf: Wie erreichen wir internationale Pfadfinder? Sind die Stämme interessiert? Müssen wir das Programm übersetzen? Sind vier Tage nicht zu kurz? Wieviele Gastgruppen sind realistisch – 3, 10, 15?! Fragen, auf die wir auch als Bereichsleitung Internationales lange keine Antwort wussten – zum Teil beantworteten sie sich sogar erst auf dem Lager. Doch als wir dann endlich Pfadfinder aus vier verschiedenen Nationen in Almke begrüßen konnten, war das alles nicht mehr wichtig.
Wir konnten sehen, dass unsere Gäste super in ihre Stämme integriert waren: Filip aus Tschechien beim Stamm Leviatan, eine ukrainische Pfadfindergruppe beim Stamm Horse sowie jeweils eine Pfadfinderin aus Finnland und Mexiko. So lief auf dem Lager dann alles fast wie von selbst und wir hatten Zeit das internationale Zähneputzen zu organisieren und Abschiedsgeschenke zu besorgen.
Ihr fragt euch vielleicht, ob wir unsere Ziele damit erreicht haben? Auf jeden Fall! Für mich war die internationale Dimension der Pfadfinderei zu jeder Zeit auf dem Lager spürbar und die spannenden Unterhaltungen werden mir noch lange in wunderbarer Erinnerung bleiben. Wir hoffen, dass auch ihr tolle Erfahrungen und Eindrücke sammeln konntet!

Nur ein Anfang

Das LaPfiLa 2015 war nur der Anfang. Und mit der Anzahl von Gastgruppen steigen natürlich auch die Herausforderungen – Anreisekoordination, Integration ins Programm, Berücksichtigung unterschiedlicher Pfadfindertraditionen… Wir möchten in der Zukunft gerne häufiger Gastgruppen auf unsere Lager einladen, allen voran aufs BuLa 2017, für welches wir bereits wertvolle Erfahrungen sammeln konnten. Und dabei hoffen wir natürlich auch auf euch. Denn eines hat uns das LaPfiLa ganz deutlich gezeigt: Die Stämme sind elementarer Bestandteil internationaler Pfadfinderarbeit in unserem Landesverband. Denn dort fühlen sich Gäste wie zu Hause.


Du kannst von Internationaler Luft und LaPfiLa nicht genug kriegen? Dann gibts hier mehr für dich:Auf der Brücke_Niklas Krüger

Teil 1: Von überall sind wir gekommen

Teil 2: Filips Eindrücke (übersetzt)

Teil 2: Filips Impressions (original)

Teil 3: Niklas Vorhaben: Wir wollen mehr!

Teil 4: Aus der Sicht einer Gastmama. Elma packt aus

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