Stamm Aldenburg

von Julia

AldenburgSeit unserer Gründung im Jahr 1982 hat der Stamm seinen Stammessitz in Bockhorn-Steinhausen. Im alten Teil der Grundschule konnte neben der Pfadfinderbildungsstätte Weser-Ems auch eine Räumlichkeit für uns ausgebaut werden.
Der Name Aldenburg stammt von Graf Anton von Aldenburg, der beim Tod seines Vaters die Herrschaften von Varel, Kniphausen und Doornwaard erhielt. Auch unsere Sippennamen kommen aus der Geschichte unserer Umgebung und der von Graf Anton Günter. Unsere Sippen haben deshalb in regelmäßigen Abständen wieder dieselben Namen.

Kniphausen

Kniphausen ist eine Burg in der Nähe von Wilhelmshaven. Die Burg war lange Zeit Mittelpunkt und Regierungssitz der Herrschaft Kniphausen.
Christiansburg
Die Sippe hat ihren Namen von der Christiansburg, die die Dänen um 1675 bauten, um mehr Kontrolle über die Region zu erlangen. Schon 1693 musste die Christiansburg aufgrund der ungünstigen Lage geräumt werden.

Sara von Bentinck

Der Sippenname stammt von Gräfin Sara Margarete Bentinck, die am 31. Oktober 1776 in Steinhausen als Tochter des Knopfmachers Johann Friedrich Gerdes geboren wurde. Als 23-jährige Linnenmaid kam sie auf das Schloss Varel, wo sie am 08.08.1816 den Grafen Wilhelm Gustav Friedrich von Bentinck heiratete. Zusammen hatten sie drei uneheliche Söhne.

Elisabeth von Ungnad

Der Name der Sippe geht zurück auf Elisabeth von Ungnad-Weißenwolf, die Geliebte Graf Anton Günthers, die ihm 1633 seinen unehelichen Sohn Anton I. Reichsgraf zu Aldenburg gebar.
Unsere Meute nennt sich Urwaldwölfe. Die Idee dazu entstand aufgrund des Neuenburger Urwaldes. Der Urwald liegt ganz in der Nähe des Neuenburger Schloss, das Sitz von Elisabeth von Ungnad war.
Das Wappen ist eine leicht abgewandelte Version des Wappens von Aldenburg. Statt eines Pferdes wurde die BdP Lilie oben links verwendet.
Wir sind derzeit um die 40 Mitglieder im Stamm und haben drei Sippen und eine Meute. Eine R/R- Runde gibt es zurzeit nicht. Wir sind alle im Stammesrat aktiv oder in der Welt verstreut. Doch unser Stammesrat trifft sich ca. einmal im Monat zum LeDiMo, so nennen wir unsere Stammesratssitzungen.

Traditionen

LeDiMo bedeutet eigentlich letzter Dienstag im Monat. Seit einiger Zeit ist dieser Termin nicht mehr so festgelegt, aber der Name ist zur Tradition geworden. Neben unserer Stammesarbeit sind wir auch gerne mit unserem Bezirk unterwegs. Dort sind wir als ein sehr gefräßiger Stamm bekannt. Immer wenn auf Bezirksaktionen abgeschrien werden soll, gibt es mindestens einen Aldenburger, der noch isst. Am allerliebsten isst ein Aldenburger natürlich Aldenburger Bohnen. Und wer uns mal so richtig in Aktion sehen will, kommt am dritten Advents-Wochenende zum Weihnachtsmarkt nach Neuenburg. Die Leute kommen von nah und fern angereist, um unseren Tschai zu trinken und Pfannkuchen zu essen. Wir haben uns dort schon viele Stammkunden, die nicht nur aus dem eigenen Ort kommen, an Land gezogen. Außerdem bringen wir an diesem Wochenende immer das Friedenslicht in den Gottesdienst. Wer uns noch nicht kennt, muss nur nach einem knallroten T-Shirt, mit der Aufschrift „Aldenburger dürfen das“ Ausschau halten.

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