bunterleben

Ein Gilwell-Projekt für die Vielfalt.

Von kison
(c) Enten_Daniela Hartmann

(c) Enten_Daniela Hartmann

Es macht im BdP „keinen Unterschied, welcher Nationalität, Hautfarbe, Religion oder sozialer Herkunft“ seine Mitglieder sind. Das steht auf der ersten Seite unserer Pädagogischen Konzeption geschrieben. Blättert man weiter, ist zu lesen, dass wir die Kinder, Jugendlichen und jungen Erwachsenen in unserem Bund darin unterstützen wollen, eine eigene Persönlichkeit zu entwickeln, sich selbst zu finden. Dabei sollen insbesondere gegenseitiges Verständnis und Respekt, Freundschaft, „Bewusstsein für den eigenen Körper und für die eigene Sexualität“ und vieles mehr gefördert werden.
Nimmt man alles zusammen, heißt das: Wir im BdP wollen jeden Menschen so nehmen, wie er ist, und ihn in der Entwicklung einer eigenen Identität unterstützen, unabhängig von Unterschieden jeglicher Art. Wichtig ist dabei, dass wir jegliches Persönlichkeitsmerkmal nicht bloß tolerieren, sondern akzeptieren wollen; wir sagen: „Es ist gut, wie du bist“, und nicht: „Es ist egal“.

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Einen Traum gelebt

Mit Hand und Fuß auf dem ScoutingTrain durch 7 Zeitzonen zum Glück.

von Maike
(c) Alexander Henhammer

(c) Alexander Henhammer

Ich führe keine Liste mit Lebensträumen. Aber wenn ich eine hätte, wäre die Fahrt mit der Transsibirischen Eisenbahn darauf zu finden gewesen. Und wenn ich heute einen Globus zur Hand nehme und mit dem Finger die Strecke von Berlin nach Peking entlangfahre, dann ist es für mich eine unheimlich coole Vorstellung, dass ich genau diesen Weg bereist habe.
Das war im letzten Jahr, im Rahmen des ScoutingTrain-Projektes. Wegen der vielen Berichte hier nur einige wenige Zahlen: 272 Teilnehmende aus 17 Nationen fuhren zusammen 7033 Zugkilometer an 17 Reisetagen und erlebten so eine unvergessliche Reise! Ein einmaliges internationales Projekt des BdP, das nicht nur die Fahrt beinhaltete. Die Teilnehmenden des Projekts haben sich schon vorher in ihren jeweiligen Teilprojekten, den sogenannten Waggons, getroffen und an eigenen Themen und Aktionen gearbeitet, die dann während der Reise weitergeführt und präsentiert wurden.

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Verband der Pfadfinderinnen und Pfadfinder?!

Oder, warum wir Bund heißen

Von Jascha.
(c) Dorothee Schmidt

(c) Dorothee Schmidt

„Bund“ in der ursprünglichen Definition bedeutet, dass eine Gruppe sich aufgrund von Sympathie und Freundschaft bildet, denn „[d]as wesentliche Merkmal bündischer Gruppen war ihre Zusammensetzung aufgrund einer Sympathieauslese, also einer engen persönlichen Verbundenheit aller Mitglieder.“ (zitiert nach Böttcher, A.: Das junge Volk 5/1932, S.32) (mehr …)

Ein Stamm, zwei Stämme, ein Horst: Die Geschichte der Weißen Kohte

Die Geschichte der Weißen Kohte

von daddy (Frank Helmut)
(c) Tom Rosenthal

(c) Tom Rosenthal

Daddy war als Pfadfinder und Schulleiter des Gymnasiums Kreuzheide an der Entstehung der Pfadfindergruppen in Wolfsburg von Anfang an beteiligt. Er gibt uns neben einem kurzen historischen Überblick (siehe Kasten) in diesem Interview auch einen persönlichen Einblick, wie er die Geschichte der Weißen Kohte erlebt hat.

 

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Der Baum der Kristalle

Eine Anleitung für das Durchführen einer Traumreise findest du in Lisas Artikel Mach es dir gemütlich und schließe deine Augen.

(c) Tom Rosenthal

(c) Tom Rosenthal

Begib dich nun in Gedanken in deine Phantasiewelt. Stell dir vor, du sitzt auf einer kleinen Düne am Meer. Du spürst den warmen Wind ganz leicht über deine Haut streichen — ganz sanft und weich. Du kannst die Meeresluft riechen — ein ganz leichter Salzgeruch steigt in deine Nase — von Weitem hörst du die Möwen rufend über das Meer streichen — wenn du nach oben schaust, kannst du sie sehen wie sie vom Wind getragen werden — dein Gesäß formt den Sand zu einer bequemen Kuhle — gedankenverloren lässt du den Sand der Düne durch deine Finger rieseln — du schaust dabei ruhig und gelassen zu — spürst dabei den Sand und nimmst den Geruch deiner Umgebung wahr — die Sonne wärmt dich — du spürst ihre warmen Strahlen auf deiner Haut — dein Atem geht ruhig und entspannt — ein und aus. (mehr …)

Mach es dir gemütlich und schließe deine Augen

Eine Traumreise.

Von Lisa.
(c) Robert Abel

(c) Robert Abel

Einatmen. Abschalten. Die Gedanken ziehen lassen. Wie einen Luftballon, der langsam, ganz langsam am Horizont immer kleiner wird.

Schön wär’s. Stattdessen piept mein Handy, es hupen Autos vor der Tür und meine Gedanken springen zwischen gestern Abend, der Planung meines 30sten Geburtstags und der banalen Frage, was ich heute Abend mit dem versalzenen Reis von vorgestern noch kochen könnte. Es ist nicht, dass ich wirklich dauernd zu viel zu tun hätte, ich komme nur nicht zur Ruhe. Innerlich. Selbst wenn ich nur still da sitze, kreisen und fliegen meine Gedanken, spielen Fangen miteinander.

 

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Begleiter zu uns selbst

Ein Interview zum Thema Traumdeutung

Von Anne.
(C) Anne Wächter

(C) Anne Wächter

Anne und Antonija haben sich vor sechs Jahren in Berlin durch das Studium der Sozialen Arbeit kennen gelernt. In stundenlangen Gesprächen quatschten sie über alles Mögliche, auch über Antonijas Interesse an Träumen, dem Universum und welchen Einfluss all das auf unser Leben hat. Nachdem das Thema dieser laru-Ausgabe feststand, bat Anne Antonija um ein Interview.

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Vorstellung Stamm Vaganten

Von Holger
Stammesabzeichen Foto

Stammesabzeichen Vaganten

Die Gründung unseres Stammes am 19.05.1982 war ein Geschenk. Ein Geburtstagsgeschenk an Ingo, den Sohn unseres Stammesgründers Hans-Helmut Backe (HaHe). Er hatte sich für Aurich eine Jugendgruppe gewünscht, die ein abwechslungsreiches Programm anbietet. So kam es, dass neben den Freunden und Klassenkameraden zum Geburtstag auch eine Gruppe vom BdP-Stamm Sturmvogel aus Varel eingeladen wurde. Das veranstaltete überzeugte, und die Entscheidung fiel dann noch am selben Abend:

Ja, so etwas wollen wir in Aurich auch haben!

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Vorstellung Stamm Eisvogel

Von Christian
(c) Stefan Krieger

(c) Stefan Krieger

Lieber Landesverband,

wir sind der Stamm Eisvogel aus Ottersberg. Unsere Gruppe gibt es seit nunmehr fünf Jahren. Angefangen hat alles im Quelkhorner Moor, in dem wir, zwei Erwachsene und 15 Kinder, uns im Herbst 2009 zum ersten Mal trafen. Auf einem Moorteil errichteten wir uns aus allerlei Stangen, Knüppeln und Zweigen unseren „Adlerhorst“. Das war unser erstes Heim, von hier aus lernten wir das Moor und uns gegenseitig kennen. (mehr …)

Das Klartraum-Experiment

Mit Klarträumen wird Unmögliches möglich, aber nur im Traum. Ein bewusstes Experiment.

Von Jan-Georg.
Schlafexperiment_Karin Jung

(c) Karin Jung

„Wir erschaffen und nehmen unsere Welt gleichzeitig war und unser Verstand macht das so gut, dass wir nicht einmal merken das es passiert. Das erlaubt uns in den Prozess einzusteigen.“ So erklärt uns Leonardo DiCaprio in dem sehr empfehlenswerten Film „Inception“ das Prinzip des Klartraums. Die Vorstellung, das Drehbuch für die eigenen Träume zu schreiben, klingt unglaublich. Im Traum erleben wir, im Gegensatz zum Tagtraum, das Geschehen als absolut real. „Träume fühlen sich immer real an, während wir sie träumen. Erst wenn wir aufwachen, fällt uns auf, dass irgendetwas seltsam war.“ Diese logischen Schwachstellen sind es, die den Klartraum so faszinierend machen, denn es ist gerade dieses Abweichen von der Realität, die es Klarträumenden möglich machen, nicht nur die eigenen Wünsche zu auszuleben, sondern auch physikalische und moralische Grenzen außer Kraft zu setzten. Wie Spiderman Gebäude erklimmen, fliegen wie ein Vogel oder einfach mal dem Chef ordentlich in die Weichteile treten: Unsere Träume sind ein freier Ort, vielleicht sogar der freieste überhaupt. Es gibt keine Regeln, kein richtig oder falsch und keine Kontrollen.

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