Geld und mehr Unterstützung für dich und dein Projekt

Die Stiftung Pfadfinden und das Netzwerk Pfadfinden kurz vorgestellt.

von Fred

Viele von euch haben die erste Bekanntschaft mit der Stiftung Pfadfinden auf dem Landespfingstlager gemacht, als wir bei der Lagereröffnung den Jahrespreis der Stiftung verliehen bekommen haben. Schon seit vielen Jahren begleitet uns „unsere“ Stiftung durch die Unterstützung vieler Projekte wie dem Lawöpfila, der Berlin-Fahrt, dem Filmprojekt, der Akademie und so weiter. Auch die Banner mit den Pfadfinderregeln wurden durch Stiftungsgelder unterstützt.

Doch wer nun denkt, es bedarf einer komplizierten Antragslyrik, um für ein neues Projekt Unterstützung zu bekommen, der irrt. Im zweiseitigen Antragsvordruck müssen kurz und knapp die Inhalte, Ziele und Methoden des Projekts und zusätzlich eine einfache Kostenaufstellung (die sich im Laufe des Projektes ändern darf) ausgefüllt werden – und schon kann der Antrag an die Geschäftsstelle der Stiftung geschickt werden. Innerhalb kurzer Zeit bekommt ihr dann eine (meistens positive) Rückmeldung von eurer Ansprechpartnerin (die auch aus dem BdP kommt). Solltet ihr eine Idee haben, aber euch nicht an die Ausformulierung dieser herantrauen, so könnt ihr euch gerne in der Landesgeschäftsstelle melden.

Wenn das Projekt bewilligt ist, tragt ihr einfach eure Ein- und Ausgaben ins Kassenbuch ein, macht ein paar Fotos von der Aktion und schreibt auf einer Seite auf, was ihr wie gemacht habt und schickt alles an eure Ansprechpartnerin. So einfach läuft das!
Woher kommt das Geld? Alles, was die Stiftung an Projektgeldern vergibt, kommt aus den Zinsgewinnen der Einlagen der Stifterinnen – mittlerweile sind dies mehrere Hundert Pfadfinderinnen und Nicht-Pfadfinderinnen sowie Firmen, die mit 500 Euro plus x dafür gesorgt haben, dass jedes Jahr viel Projekte gefördert werden können. Seit Neuestem können alle Personen bis 30 Jahren mit einer Einlage von 250 Euro Junior-Stifter werden.
Doch darüber hinaus gibt es noch mehr als finanzielle Unterstützung, nämlich das Netzwerk Pfadfinden, in dem alle BdP’ler Mitglied werden und dort sowohl ihre Erfahrungen weitergeben als auch eigene Nachfragen stellen können.

Als Anbieter kann man seine Erfahrung in Beruf, Studium und Hobbies (nicht nur Pfadfinder) weitergeben und die Nachfragenden in verschiedensten Lebensbereichen unterstützen. Darüber hinaus entstehen neue Bekanntschaften, das eigene Netzwerk wird erweitert und es stellt sich ein gutes Gefühl beim Weiterhelfen ein. Die eigenen Kontaktdaten werden übrigens nur nach Rücksprache weitervermittelt.
Als Nachfrager bekomme ich eine kostenlose und unverbindliche Unterstützung, von der Erlebnispädagogikeinheit über die Wohnungssuche am Studienort bis hin zum Praktikum für die Abschlussarbeit – und alles, was darüber hinausgeht. In der Regel bekommt man auf eine Anfrage recht schnell eine Antwort , die man weiterverfolgen kann – aber nicht muss.
Weitere Ideen, Anregungen und Infos gibt’s im Netz unter www.stiftungpfadfinden.de und www.stiftungpfadfinden.de/netzwerk.
Nun bleibt mir nur zu hoffen, dass eure nächste Begegnung mit der Stiftung und/oder dem Netzwerk Pfadfinden nicht bis zum nächsten Landespfingstlager dauern wird.

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