Der neue laru

Dass der laru sich verändert hat, sieht man auf den ersten Blick. Aber was steckt dahinter?

aus der laru-Redaktion

Der alte laru hatte ein grundlegendes Problem: Er war eher ein Produkt auf Zwang! Heftthemen hatte es hin und wieder gegeben, mit viel Bitten hatte man dann zwei bis drei Artikel dazu bekommen, das wars. Der Rest: Veranstaltungsberichte, hinter denen man ewig herlaufen musste, wieder langes Bitten bei Seminar- oder Kursleitungen, die ihrerseits jemanden zum Artikelschreiben verdonnerten, man kann es ihnen nicht verübeln. Ein laru- Artikel war so etwas wie eine nervige Pflicht geworden, hatten wir manchmal den Eindruck, wir hatten Lust auf den laru, aber nicht unter diesen Umständen. Nach der Auswertung der Fragebögen, die wir an die Stämme und die Landesleitung verschickt hatten, haben wir dementsprechend ein paar Dinge neu gemacht und präsentieren euch hier ein Heft, das ganz anders aussieht und viel zu bieten hat. Was das Konzept noch so neues bringt, könnt Ihr hier lesen.

Neues Outfit

Der laru hat ein kleineres Format bekommen, auch die Gestaltung ist neu. Wenn man etwas Neues anfängt, sollte man es auch erkennen können. Das letzte Layout war zudem schon sieben Jahre alt, kein Wunder, dass es in unseren Augen nicht mehr ganz zeitgemäß war. Das kleinere Format soll den laru von den vielfachen Publikationen in DIN A4 und A5 unterscheiden, die einem ständig begegnen. Es ist so gewählt, dass es kaum Verschnitt gibt. Und obwohl das Papier dicker ist und hochwertiger wirkt, ist es somit sogar günstiger als beim alten laru. Gedruckt wird von einer selbstverwalteten Druckerei in Oldenburg, benutzt wird dazu 100 Prozent Altpapier. Das Layout ist etwas „ernsthafter“ als früher, wir finden, dass es so besser zum veränderten Inhalt passt. Zudem haben wir mit Doro vom Stamm Vaganten nun eine Grafikerin aus den eigenen Reihen, sie nimmt auch an den Redaktionstreffen teil und kann deshalb besser auf spezielle Wünsche und Ideen eingehen.

Neuer Inhalt

Die Veranstaltungsberichte konnten bei zwei Ausgaben pro Jahr nicht aktuell sein. Aus diesem Grund sollen sie im neuen laru stark reduziert werden. Künftig werden nur noch einige ganz interessante Dinge herausgepickt, vielleicht auch mit externer Berichterstattung von „laru-Reportern“. Es soll vor allem keinen Druck mehr für die Veranstalter geben, berichten zu müssen. Für die Berichte haben wir uns deshalb etwas anderes überlegt (siehe laru-online). Im neuen laru wollen wir stattdessen den „Schwerpunkt“ weiter ausbauen. Außerdem wird es in den Rubriken interessante, gut recherchierte und kritische Beiträge geben, die gleichfalls zu Diskussionen im Landesverband anregen sollen.

Ganz neu: laru-online

Im Moment noch Schnee von Morgen, aber nächstes Frühjahr hoffentlich Realität: Eine eigene Online-Ausgabe. Hier sollen künftig Veranstaltungsberichte erscheinen, wie in einem Blog, aktuell, einfach, interaktiv und mit möglichst vielen Fotos. Dazu soll es ein Heft-Archiv geben, die Heft-Artikel erscheinen hier auch alle nochmal und sollen kommentiert und diskutiert werden können. Mindestens alle 14 Tage soll es einen neuen Beitrag geben, damit es sich lohnt, hier vorbeizuschauen. Längerfristig können wir uns auch vorstellen, auf laruonline spezielle Angebote z. B. für Wölflinge zu integrieren, wenn sich jemand findet, der sich um die Inhalte kümmert. Damit das Ganze wahr wird, stecken wir jetzt schon in den Vorbereitungen – suchen jedoch noch jemanden, der sich um den Aufbau der Seiten kümmert.

Mitmachen!

Für ein Projekt wie den laru braucht es Leute, die sich engagieren. Entweder als Autor, der nur Texte beisteuert, oder als Redaktionsmitglied, das außerdem bei den Themen mitredet und am Heft und/oder laru-online mitarbeitet. Wir treffen uns an zwei kurzen Wochenenden im Jahr in Oldenburg und führen zwei Telefonkonferenzen. Gerne nehmen wir auch gute Fotos. Egal, wie ihr mitmachen wollt: Meldet euch unter laru@nds.pfadfinden.de.

laru abonnieren

laru erscheint zweimal im Jahr, zu regelmäßigen Terminen. Für die Zukunft soll es auch die Möglichkeit geben, den laru zu abonnieren. Wer dieses Projekt gut findet und unterstützen möchte, kann sich das Heft dann bequem nach Hause schicken lassen. Die Stämme kriegen weiterhin ein Kontingent an Exemplaren kostenlos, auch die aktuellen Mitarbeiter der Landesleitung und Landesarbeitskreise bekommen den laru kostenlos. Das Abo soll sich vor allem an Leute richten, die nicht mehr regelmäßig beim Stamm sind und sich dem Landesverband weiterhin verbunden fühlen, aber auch interessierte Eltern, Mitglieder, die den laru zuhause haben möchten und alle, die die Idee des larus gut und unterstützenswert finden, dazu aber bald mehr.

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